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Arbeitskreis Wirtschaft der CDU-Fraktion und Stadtrat Frank zu Besuch im Hafen
25.08.2020
Arbeitskreis Wirtschaft der CDU-Fraktion und Stadtrat Frank zu Besuch im Hafen

Am 20. August hat die GFH in Person von Herrn Eichmeier (Contargo), Herrn Imhäuser (Blasius Schuster) und Herrn Hölser den Arbeitskreis Wirtschaft der CDU-Fraktion im Frankfurter Römer und Stadtrat Markus Frank zu einem Besuch im Hafen empfangen. Der Besuch mit intensiven und konstruktiven Gesprächen endet nach über 2 Stunden mit Besichtigungen des Containerterminals und der Franziusstraße. Impressionen von dem Besuch finden Sie unter dem folgendem 

Link: https://www.facebook.com/photo?fbid=159983062338329&set=pcb.159995669003735


Originalbeitrag der CDU: Der trimodale Frankfurter Osthafen ist "der Lebenspartner der Stadt" und " wenn Sie einmal im Hafen etwas anderes machen, werden Sie den Hafen niemals zurückbekommen". Diese Auffassung vermittelten die Chefs der Firmen Blasius Schuster KG (Franziusstraße) und Contargo (Schmickstraße) bei dem heutigen Treffen des Arbeitskreises Wirtschaft der CDU-Fraktion im Frankfurter Römer und Stadtrat Markus Frank mit Vertretern der Gemeinschaft der Frankfurter Hafenanlieger (GFH, 34 Mitgliedsfirmen). Hauptsorge ist derzeit die Furcht vor der von Stadtrat Josef (SPD) ins Gespräch gebrachten Planung von Wohnbebauung im Osthafen, die zwangsläufig zur Verdrängung der dort ansässigen Gewerbebetriebe führen würde, die aber im Vertrauen auf die ihnen zugesagte Standortsicherheit in den letzten 7 Jahren Investitionen im zweistelligen Millionenbereich getätigt haben. Hier wird hart gearbeitet, wovon wir uns bei einem Rundgang durch das Containerterminal informieren konnten. Weiterer Sorgenpunkt ist die vom Verkehrsdezernat angestrebte Umwandlung der Franziusstraße, einer vielbefahrenen Industriestraße für den Verkehr "auf der letzten Meile", in eine hübsche städtische Straße, die Radfahrern und Fußgängern genügend Raum bietet. Dies wird aus ihrer Sicht zu ganz erheblichen Verkehrsgefährdungen sowie Verzögerungen der Betriebsabläufe führen. Stadtrat Markus Frank und Stadtverordnete Christiane Loizides sicherten zu, weiterhin auf die Sicherung des Industrie - und Gewebestandortes hinzuwirken und die Franziusstraße als Industriestraße für die Anforderungen des Standortes beibehalten zu wollen. Der Osthafen, der ganz erheblich den Verkehr auf Wasser und Schiene verlagert (ein Binnenschiff erspart ca. 60-120 LKW`s), ist für Frankfurt systemrelevant, sichert Arbeitsplätze und generiert, ungeachtet der Coronakrise, einen erheblichen Anteil der Gewerbesteuer, auf die wir angewiesen sind. Nach zweieinhalbstündigem Vortrag und Besichtigungsrundgängen waren wir von der Leistung, die dort erbracht wird, tief beeindruckt.


GADOT Group erhöht Lagerkapazitäten im Osthafen
05.08.2020
GADOT Group erhöht Lagerkapazitäten im Osthafen

Ausbau des Gefahrgutlagers auf 21.500 Palettenplätze   

Die Kapazitätserweiterung am Standort in Frankfurt wurde basierend auf einer neuen Regelung der Mietverhältnisse mit der HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt für das Gelände im Frankfurter Osthafen realisiert, welche GADOT Planungssicherheit für den Betrieb des Standorts in den nächsten dreißig Jahren sichert. 

Basierend auf ihren Wachstumsambitionen und dem Bedarf von bestehenden und neuen Kunden hat GADOT Group erfolgreich ein Projekt zur Erhöhung ihrer Kapazitäten am Standort Osthafen in Frankfurt am Main durchgeführt. Der zentral in Deutschland liegende Lager- und Logistik-Komplex ist durch gute Autobahn- und Terminalanbindungen per Bahn- und Binnenschiff mit regionalen und überregionalen intermodalen Plattformen vernetzt. 

“Wir sind davon überzeugt, dass dieses Investment in eine Kapazitätserweiterung um nahezu 25% auf mehr als 21.500 Palettenplätze in Frankfurt unsere starke Marktposition im Rhein-Main Gebiet weiter ausbauen, und zu unseren Wachstumsplänen innerhalb und außerhalb Deutschlands beitragen wird ”, sagt Thomas Brakmann, CEO von GADOT Germany. “Dieses Projekt erlaubt es uns, unsere Kunden mit ihrem steigenden Bedarf an sicheren Lagerflächen für klassifizierte und nicht klassifizierte chemische Produkten zu unterstützen.”  

Der Lagerstandort des Unternehmens im Frankfurter Osthafen ist mit weitreichenden Genehmigungen für den Umschlag und die Lagerung von Gefahrstoffen ausgestattet, unter anderem für giftige und sehr giftige Stoffe sowie brennbare Flüssigkeiten. Die Logistik-Divisionen von GADOT betreiben Tanklagerterminals, Lagerhallen, Verpackungs- und Abfülllinien sowie eine Flotte von Chemikalientankern, Straßentankzügen und LKW. Mit ihrem umfangreichen Netzwerk an eigenen Standorten und zuverlässigen Partnern bietet die Gruppe anspruchsvolle internationale Supply Chain- und Logistiklösungen.



Blasius Schuster investiert und setzt Zeichen für den Osthafen
21.07.2020
Blasius Schuster investiert und setzt Zeichen für den Osthafen

Größte Liebherr-Hafenumschlagmaschine jetzt in Frankfurt 

Mitte Juli fand bei der Blasius Schuster KG im Frankfurter Osthafen unter Beteiligung von hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Binnenschifffahrt die Übergabe der größten Liebherr-Hafenumschlagmaschine statt: Ein Liebherr LH 150 M HR Port Litronic mit einem Einsatzgewicht von 165 Tonnen. Es ist die erste Liebherr-Maschine für die Blasius Schuster KG und zugleich ein großer Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. 

Daniel Imhäuser, Geschäftsführer der Blasius Schuster KG, führte in seiner Ansprache bei der Schlüsselübergabe an: „Unsere Unternehmensgruppe bedient zeitgleich viele Großbaustellen und liefert entsprechend große Materialmengen jährlich mit über hunderten Schiffen und Zügen aus. Wir haben höchste Erwartungen an unsere Anlagen und Maschinen.“ Anforderungen, welche die Liebherr-Hafenumschlagmaschine, die firmenhistorisch den Namen „Emil 2.0“ trägt, erfüllt. Speziell für den Umschlag von Schütt- und Stückgütern im Hafen konzipiert, erreicht sie Reichweiten von bis zu 30 m bei gleichzeitig hohen Traglasten und ermöglicht somit ein sehr hohes Umschlagvolumen von bis zu 5.000 Tonnen pro Tag. 

Der Frankfurter Osthafen hat eine signifikante Bedeutung für die urbane Bauwirtschaft. Als trimodaler Standort verbindet er die Verkehrsträger Wasserstraße, Straße und Schiene und ist ein zentraler Umschlagsplatz für Massenschüttgüter jeglicher Art. Um das täglich hohe Massenaufkommen aus den Bereichen Tiefbau, Umbau, Abbruch und Rückbau sowie Flächenrecycling handeln zu können, werden in der Niederlassung der Blasius Schuster KG Binnenschiffe mit Kapazitäten bis 4.000 Tonnen umgeschlagen sowie komplette Ganzzüge be- bzw. entladen. Technische Anlagen bereiten direkt am Standort mineralische Restmassen zu bautechnisch geeigneten und umwelttechnisch verträglichen Baustoffen auf. Die Liebherr-Hafenumschlagmaschine LH 150 M HR Port Litronic soll die zentrale Schnittstelle zwischen diesen Stoffströmen bilden, betont Daniel Imhäuser: „Die Entscheidung für den Liebherr-Umschlagbagger ist eine Investition in die Kreislaufwirtschaft und in den Hafenstandort Frankfurt.“

Blasius Schuster KG
Gegründet 1946 als kleine Spedition im Westerwald ist die Unternehmensgruppe heute mit einem Umschlag von jährlich mehreren Millionen Tonnen Baurestmassen und Baustoffen einer der führenden Logistik- und Entsorgungsdienstleister in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern. Mit der Errichtung von drei Standorten im Frankfurter Osthafen verbesserte die überregional tätige Blasius Schuster KG seit dem Jahr 2000 ihre Präsenz im Großraum Frankfurt und Süddeutschland.

(Quellen: Blasius Schuster, Liebherr)

Zermürbungstaktik der Stadt verunsichert Unternehmen
17.06.2020
Zermürbungstaktik der Stadt verunsichert Unternehmen

Frankfurter Hafenanlieger von Wohnungsbauplänen Mike Josefs geschockt

Der weder im Vorfeld angekündigte noch mit den Hafenanliegern besprochene Vorstoß von Planungsdezernent Mike Josef Teile des Osthafens zukünftig für Wohnungsbau zu nutzen, hat zu großer Verunsicherung bei den Hafenanliegern geführt. Seit Jahren gibt es immer wieder Bestrebungen Unternehmen aus dem Osthafen, dem letzten großen Frankfurter Gewerbe- und Industriegebiet, zu vertreiben. „Unsere Mitgliedsunternehmen haben diesen Standort seit Jahrzehnten geprägt und weiterentwickelt und benötigen für Investitionen in teilweise Millionenhöhe zum Erhalt und Ausbau ihrer Standorte Planungssicherheit“, erklärt Christian Eichmeier Vorstandsvorsitzender der GFH und Geschäftsführer des Containerterminals im Osthafen. Mit dem Bekenntnis der Stadt Frankfurt zum Osthafen als Gewerbegebiet im Jahre 2012 und der Zusage die Pachtverträge bis 2050 zu verlängern, hofften die Anlieger damals endlich diese Planungssicherheit zu erhalten.   

Nachdem Mike Josef selber bei seinem Vortrag auf dem Frankfurter Hafengespräch im November 2017 die Zusage zum Erhalt des Gewerbegebietes Osthafen bis mindestens 2050 gegeben hatte, schienen die Hafenanlieger ihrer großen Sorge um die Existenz ihres Standortes endgültig entledigt. „Das nun zwei Jahre später der Planungsdezernent bereits wieder eine Rolle rückwärts macht, ist für uns eine Riesenenttäuschung“, spricht GFH-Geschäftsführer Thorsten Hölser allen Hafenanliegern aus der Seele. „Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Stadt mit einer Zermürbungstaktik die Unternehmen dauerhaft verunsichern und den Osthafen dadurch als Industrie- und Gewerbestandort unattraktiv machen will.“            
Die bereits heute angrenzende Wohnbebauung führte schon zu erheblichen Problemen und konkreten Verwerfungen in der Vergangenheit. Eine Ausweitung der Wohnbebauung im Osthafen hätte ungeahnte Konsequenzen mit der Abwanderung von Arbeitsplätzen, dem Verlust von Gewerbesteuern und nicht zuletzt massiven Steigerungen und Belastungen beim Verkehr und den damit verbundenen Emissionen. „Die größtenteils seit Jahrzehnten im Osthafen ansässigen Unternehmen sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt Frankfurt, was nicht erst in der Finanz- und Wirtschaftskrise sehr deutlich wurde. Daher fordern wir nun endlich ein klares und unwiderrufliches Bekenntnis der Stadt zum Industrie-, Gewerbe- und Logistikstandort Osthafen“, bringt Christian Eichmeier die Erwartungen der Hafenanlieger auf den Punkt.  



5. Frankfurter Hafengespräch mit den Stadträten Oesterling und Schneider thematisiert Verkehrs- und Digitalisierungsprobleme
10.12.2019
5. Frankfurter Hafengespräch mit den Stadträten Oesterling und Schneider thematisiert Verkehrs- und Digitalisierungsprobleme

Osthafen teilweise noch in der digitalen Steinzeit

Große Sorgen mit Blick auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung bereiten vielen GFH-Mitgliedsunternehmen die Verkehrs- und Digitalisierungsinfrastruktur. Diese Themen standen auch im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung und des 5. Frankfurter Hafengesprächs, dass sich mittlerweile zu einer festen Institution entwickelt hat. So konnte die Gemeinschaft Frankfurter Hafenanlieger (GFH) am 6. Dezember die Stadträte Klaus Oesterling (Verkehrsdezernent) und Jan Schneider (Baudezernent) zum Dialog begrüßen.   

Stadtrat Klaus Oesterling berichtete den Hafenanliegern über die noch immer ausstehenden Entscheidungen zum Thema Diesel-Fahrverbote und der temporären Sperrung des Mainkai. Ein mögliches Dieselfahrverbot für Frankfurt hängt dabei von dem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) ab, der am 10. und 11. Dezember darüber verhandelt. Erhebliche Probleme bereitet vielen Hafenanlieger die aktuelle Sperrung des Mainkai und Untermainkai. „Mit der Sperrung vom Untermain- und Mainkai wird dem Verkehr die einzige direkte West-Ost Verbindung genommen. Dies hat teilweise erhebliche Umwege zur Folge. Mitarbeiter haben längere Anfahrten zu ihrem Arbeitsplatz und unsere Mitgliedsunternehmen müssen umdisponieren und dafür eine Mehrbelastung, auch an Schadstoffemissionen, in Kauf nehmen“, erläutert GFH-Vorstand Lars Purkarthofer (UPS). „In Zeiten der Klimadebatte und möglicher Dieselfahrverbote für Frankfurt sollten diese Folgen einer lokalen Verkehrsmaßnahme für die Stadt und ihre Bewohner sehr genau bewertet werden.“   

Anschließend stellte die Leiterin des Amtes für Straßenbau und Erschließung (ASE) Frau Michaela Kraft die aktuellen Planungen für die Baumaßnahmen im Rahmen des Sanierungsprogrammes Industriestraßen vor. Eine intensive Diskussion folgte dabei um die geplante Fahrbahnverengung der Franziusstraße, da diese von dem Schwerverkehr stark frequentierte Straße nach einer massiven Verengung aus Sicht der GFH-Mitglieder ein hohes Unfallrisiko bergen würde. 

Ein weiterer Dialog entbrannte um das auch für die Zukunft der Hafenanlieger relevante Thema Digitalisierung. Im Osthafen befinden sich bundes- und europaweit bedeutende Rechenzentren. „Aber nur wenige hundert Meter neben einem der weltweit größten Internetknotenpunkte herrscht in einige Straßen im Osthafen und bei den dort ansässigen Anliegern noch immer die digitale Steinzeit“, berichtet der GFH-Vorstandsvorsitzende Christian Eichmeier (Contargo Rhein-Main) mit Sorge, dass die Unternehmen von der Entwicklung derzeit abgehängt sind.

Stadtrat Jan Schneider sagte den Hafenanliegern die Unterstützung der Stadt bei dieser wichtigen Herausforderung für die Wirtschaft zu. Des Weiteren berichtet er über aktuelle Bauplanungen der Stadt Frankfurt und bestätigte den Hafenanliegern mit Blick auf die Unsicherheit bzgl. eines Umzugs der Oper in den Osthafen, dass hier noch keine Entscheidung über deren Zukunft gefallen sei.   



 
 
Arbeitskreis Wirtschaft der CDU-Fraktion und Stadtrat Frank zu Besuch im Hafen

Am 20. August hat die GFH in Person von Herrn Eichmeier (Contargo), Herrn Imhäuser (Blasius Schuster) und Herrn Hölser den Arbeitskreis Wirtschaft der CDU-Fraktion im Frankfurter Römer und Stadtrat Markus Frank zu einem Besuch im Hafen empfangen. Der Besuch mit intensiven und konstruktiven Gesprächen endet nach über 2 Stunden mit Besichtigungen des Containerterminals und der Franziusstraße. Impressionen von dem Besuch finden Sie unter dem folgendem 

Link: https://www.facebook.com/photo?fbid=159983062338329&set=pcb.159995669003735


Originalbeitrag der CDU: Der trimodale Frankfurter Osthafen ist "der Lebenspartner der Stadt" und " wenn Sie einmal im Hafen etwas anderes machen, werden Sie den Hafen niemals zurückbekommen". Diese Auffassung vermittelten die Chefs der Firmen Blasius Schuster KG (Franziusstraße) und Contargo (Schmickstraße) bei dem heutigen Treffen des Arbeitskreises Wirtschaft der CDU-Fraktion im Frankfurter Römer und Stadtrat Markus Frank mit Vertretern der Gemeinschaft der Frankfurter Hafenanlieger (GFH, 34 Mitgliedsfirmen). Hauptsorge ist derzeit die Furcht vor der von Stadtrat Josef (SPD) ins Gespräch gebrachten Planung von Wohnbebauung im Osthafen, die zwangsläufig zur Verdrängung der dort ansässigen Gewerbebetriebe führen würde, die aber im Vertrauen auf die ihnen zugesagte Standortsicherheit in den letzten 7 Jahren Investitionen im zweistelligen Millionenbereich getätigt haben. Hier wird hart gearbeitet, wovon wir uns bei einem Rundgang durch das Containerterminal informieren konnten. Weiterer Sorgenpunkt ist die vom Verkehrsdezernat angestrebte Umwandlung der Franziusstraße, einer vielbefahrenen Industriestraße für den Verkehr "auf der letzten Meile", in eine hübsche städtische Straße, die Radfahrern und Fußgängern genügend Raum bietet. Dies wird aus ihrer Sicht zu ganz erheblichen Verkehrsgefährdungen sowie Verzögerungen der Betriebsabläufe führen. Stadtrat Markus Frank und Stadtverordnete Christiane Loizides sicherten zu, weiterhin auf die Sicherung des Industrie - und Gewebestandortes hinzuwirken und die Franziusstraße als Industriestraße für die Anforderungen des Standortes beibehalten zu wollen. Der Osthafen, der ganz erheblich den Verkehr auf Wasser und Schiene verlagert (ein Binnenschiff erspart ca. 60-120 LKW`s), ist für Frankfurt systemrelevant, sichert Arbeitsplätze und generiert, ungeachtet der Coronakrise, einen erheblichen Anteil der Gewerbesteuer, auf die wir angewiesen sind. Nach zweieinhalbstündigem Vortrag und Besichtigungsrundgängen waren wir von der Leistung, die dort erbracht wird, tief beeindruckt.


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GADOT Group erhöht Lagerkapazitäten im Osthafen

Ausbau des Gefahrgutlagers auf 21.500 Palettenplätze   

Die Kapazitätserweiterung am Standort in Frankfurt wurde basierend auf einer neuen Regelung der Mietverhältnisse mit der HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt für das Gelände im Frankfurter Osthafen realisiert, welche GADOT Planungssicherheit für den Betrieb des Standorts in den nächsten dreißig Jahren sichert. 

Basierend auf ihren Wachstumsambitionen und dem Bedarf von bestehenden und neuen Kunden hat GADOT Group erfolgreich ein Projekt zur Erhöhung ihrer Kapazitäten am Standort Osthafen in Frankfurt am Main durchgeführt. Der zentral in Deutschland liegende Lager- und Logistik-Komplex ist durch gute Autobahn- und Terminalanbindungen per Bahn- und Binnenschiff mit regionalen und überregionalen intermodalen Plattformen vernetzt. 

“Wir sind davon überzeugt, dass dieses Investment in eine Kapazitätserweiterung um nahezu 25% auf mehr als 21.500 Palettenplätze in Frankfurt unsere starke Marktposition im Rhein-Main Gebiet weiter ausbauen, und zu unseren Wachstumsplänen innerhalb und außerhalb Deutschlands beitragen wird ”, sagt Thomas Brakmann, CEO von GADOT Germany. “Dieses Projekt erlaubt es uns, unsere Kunden mit ihrem steigenden Bedarf an sicheren Lagerflächen für klassifizierte und nicht klassifizierte chemische Produkten zu unterstützen.”  

Der Lagerstandort des Unternehmens im Frankfurter Osthafen ist mit weitreichenden Genehmigungen für den Umschlag und die Lagerung von Gefahrstoffen ausgestattet, unter anderem für giftige und sehr giftige Stoffe sowie brennbare Flüssigkeiten. Die Logistik-Divisionen von GADOT betreiben Tanklagerterminals, Lagerhallen, Verpackungs- und Abfülllinien sowie eine Flotte von Chemikalientankern, Straßentankzügen und LKW. Mit ihrem umfangreichen Netzwerk an eigenen Standorten und zuverlässigen Partnern bietet die Gruppe anspruchsvolle internationale Supply Chain- und Logistiklösungen.



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Blasius Schuster investiert und setzt Zeichen für den Osthafen

Größte Liebherr-Hafenumschlagmaschine jetzt in Frankfurt 

Mitte Juli fand bei der Blasius Schuster KG im Frankfurter Osthafen unter Beteiligung von hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Binnenschifffahrt die Übergabe der größten Liebherr-Hafenumschlagmaschine statt: Ein Liebherr LH 150 M HR Port Litronic mit einem Einsatzgewicht von 165 Tonnen. Es ist die erste Liebherr-Maschine für die Blasius Schuster KG und zugleich ein großer Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. 

Daniel Imhäuser, Geschäftsführer der Blasius Schuster KG, führte in seiner Ansprache bei der Schlüsselübergabe an: „Unsere Unternehmensgruppe bedient zeitgleich viele Großbaustellen und liefert entsprechend große Materialmengen jährlich mit über hunderten Schiffen und Zügen aus. Wir haben höchste Erwartungen an unsere Anlagen und Maschinen.“ Anforderungen, welche die Liebherr-Hafenumschlagmaschine, die firmenhistorisch den Namen „Emil 2.0“ trägt, erfüllt. Speziell für den Umschlag von Schütt- und Stückgütern im Hafen konzipiert, erreicht sie Reichweiten von bis zu 30 m bei gleichzeitig hohen Traglasten und ermöglicht somit ein sehr hohes Umschlagvolumen von bis zu 5.000 Tonnen pro Tag. 

Der Frankfurter Osthafen hat eine signifikante Bedeutung für die urbane Bauwirtschaft. Als trimodaler Standort verbindet er die Verkehrsträger Wasserstraße, Straße und Schiene und ist ein zentraler Umschlagsplatz für Massenschüttgüter jeglicher Art. Um das täglich hohe Massenaufkommen aus den Bereichen Tiefbau, Umbau, Abbruch und Rückbau sowie Flächenrecycling handeln zu können, werden in der Niederlassung der Blasius Schuster KG Binnenschiffe mit Kapazitäten bis 4.000 Tonnen umgeschlagen sowie komplette Ganzzüge be- bzw. entladen. Technische Anlagen bereiten direkt am Standort mineralische Restmassen zu bautechnisch geeigneten und umwelttechnisch verträglichen Baustoffen auf. Die Liebherr-Hafenumschlagmaschine LH 150 M HR Port Litronic soll die zentrale Schnittstelle zwischen diesen Stoffströmen bilden, betont Daniel Imhäuser: „Die Entscheidung für den Liebherr-Umschlagbagger ist eine Investition in die Kreislaufwirtschaft und in den Hafenstandort Frankfurt.“

Blasius Schuster KG
Gegründet 1946 als kleine Spedition im Westerwald ist die Unternehmensgruppe heute mit einem Umschlag von jährlich mehreren Millionen Tonnen Baurestmassen und Baustoffen einer der führenden Logistik- und Entsorgungsdienstleister in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern. Mit der Errichtung von drei Standorten im Frankfurter Osthafen verbesserte die überregional tätige Blasius Schuster KG seit dem Jahr 2000 ihre Präsenz im Großraum Frankfurt und Süddeutschland.

(Quellen: Blasius Schuster, Liebherr)

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Zermürbungstaktik der Stadt verunsichert Unternehmen

Frankfurter Hafenanlieger von Wohnungsbauplänen Mike Josefs geschockt

Der weder im Vorfeld angekündigte noch mit den Hafenanliegern besprochene Vorstoß von Planungsdezernent Mike Josef Teile des Osthafens zukünftig für Wohnungsbau zu nutzen, hat zu großer Verunsicherung bei den Hafenanliegern geführt. Seit Jahren gibt es immer wieder Bestrebungen Unternehmen aus dem Osthafen, dem letzten großen Frankfurter Gewerbe- und Industriegebiet, zu vertreiben. „Unsere Mitgliedsunternehmen haben diesen Standort seit Jahrzehnten geprägt und weiterentwickelt und benötigen für Investitionen in teilweise Millionenhöhe zum Erhalt und Ausbau ihrer Standorte Planungssicherheit“, erklärt Christian Eichmeier Vorstandsvorsitzender der GFH und Geschäftsführer des Containerterminals im Osthafen. Mit dem Bekenntnis der Stadt Frankfurt zum Osthafen als Gewerbegebiet im Jahre 2012 und der Zusage die Pachtverträge bis 2050 zu verlängern, hofften die Anlieger damals endlich diese Planungssicherheit zu erhalten.   

Nachdem Mike Josef selber bei seinem Vortrag auf dem Frankfurter Hafengespräch im November 2017 die Zusage zum Erhalt des Gewerbegebietes Osthafen bis mindestens 2050 gegeben hatte, schienen die Hafenanlieger ihrer großen Sorge um die Existenz ihres Standortes endgültig entledigt. „Das nun zwei Jahre später der Planungsdezernent bereits wieder eine Rolle rückwärts macht, ist für uns eine Riesenenttäuschung“, spricht GFH-Geschäftsführer Thorsten Hölser allen Hafenanliegern aus der Seele. „Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Stadt mit einer Zermürbungstaktik die Unternehmen dauerhaft verunsichern und den Osthafen dadurch als Industrie- und Gewerbestandort unattraktiv machen will.“            
Die bereits heute angrenzende Wohnbebauung führte schon zu erheblichen Problemen und konkreten Verwerfungen in der Vergangenheit. Eine Ausweitung der Wohnbebauung im Osthafen hätte ungeahnte Konsequenzen mit der Abwanderung von Arbeitsplätzen, dem Verlust von Gewerbesteuern und nicht zuletzt massiven Steigerungen und Belastungen beim Verkehr und den damit verbundenen Emissionen. „Die größtenteils seit Jahrzehnten im Osthafen ansässigen Unternehmen sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt Frankfurt, was nicht erst in der Finanz- und Wirtschaftskrise sehr deutlich wurde. Daher fordern wir nun endlich ein klares und unwiderrufliches Bekenntnis der Stadt zum Industrie-, Gewerbe- und Logistikstandort Osthafen“, bringt Christian Eichmeier die Erwartungen der Hafenanlieger auf den Punkt.  



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5. Frankfurter Hafengespräch mit den Stadträten Oesterling und Schneider thematisiert Verkehrs- und Digitalisierungsprobleme

Osthafen teilweise noch in der digitalen Steinzeit

Große Sorgen mit Blick auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung bereiten vielen GFH-Mitgliedsunternehmen die Verkehrs- und Digitalisierungsinfrastruktur. Diese Themen standen auch im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung und des 5. Frankfurter Hafengesprächs, dass sich mittlerweile zu einer festen Institution entwickelt hat. So konnte die Gemeinschaft Frankfurter Hafenanlieger (GFH) am 6. Dezember die Stadträte Klaus Oesterling (Verkehrsdezernent) und Jan Schneider (Baudezernent) zum Dialog begrüßen.   

Stadtrat Klaus Oesterling berichtete den Hafenanliegern über die noch immer ausstehenden Entscheidungen zum Thema Diesel-Fahrverbote und der temporären Sperrung des Mainkai. Ein mögliches Dieselfahrverbot für Frankfurt hängt dabei von dem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) ab, der am 10. und 11. Dezember darüber verhandelt. Erhebliche Probleme bereitet vielen Hafenanlieger die aktuelle Sperrung des Mainkai und Untermainkai. „Mit der Sperrung vom Untermain- und Mainkai wird dem Verkehr die einzige direkte West-Ost Verbindung genommen. Dies hat teilweise erhebliche Umwege zur Folge. Mitarbeiter haben längere Anfahrten zu ihrem Arbeitsplatz und unsere Mitgliedsunternehmen müssen umdisponieren und dafür eine Mehrbelastung, auch an Schadstoffemissionen, in Kauf nehmen“, erläutert GFH-Vorstand Lars Purkarthofer (UPS). „In Zeiten der Klimadebatte und möglicher Dieselfahrverbote für Frankfurt sollten diese Folgen einer lokalen Verkehrsmaßnahme für die Stadt und ihre Bewohner sehr genau bewertet werden.“   

Anschließend stellte die Leiterin des Amtes für Straßenbau und Erschließung (ASE) Frau Michaela Kraft die aktuellen Planungen für die Baumaßnahmen im Rahmen des Sanierungsprogrammes Industriestraßen vor. Eine intensive Diskussion folgte dabei um die geplante Fahrbahnverengung der Franziusstraße, da diese von dem Schwerverkehr stark frequentierte Straße nach einer massiven Verengung aus Sicht der GFH-Mitglieder ein hohes Unfallrisiko bergen würde. 

Ein weiterer Dialog entbrannte um das auch für die Zukunft der Hafenanlieger relevante Thema Digitalisierung. Im Osthafen befinden sich bundes- und europaweit bedeutende Rechenzentren. „Aber nur wenige hundert Meter neben einem der weltweit größten Internetknotenpunkte herrscht in einige Straßen im Osthafen und bei den dort ansässigen Anliegern noch immer die digitale Steinzeit“, berichtet der GFH-Vorstandsvorsitzende Christian Eichmeier (Contargo Rhein-Main) mit Sorge, dass die Unternehmen von der Entwicklung derzeit abgehängt sind.

Stadtrat Jan Schneider sagte den Hafenanliegern die Unterstützung der Stadt bei dieser wichtigen Herausforderung für die Wirtschaft zu. Des Weiteren berichtet er über aktuelle Bauplanungen der Stadt Frankfurt und bestätigte den Hafenanliegern mit Blick auf die Unsicherheit bzgl. eines Umzugs der Oper in den Osthafen, dass hier noch keine Entscheidung über deren Zukunft gefallen sei.   



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